Moore sind zentrale Kohlenstoffspeicher. Ihre Wiedervernässung senkt Treibhausgas-Emissionen, stärkt den Wasserhaushalt und schafft Rückzugsräume für bedrohte Arten. Damit Nassflächen langfristig bewirtschaftbar bleiben, braucht es Paludikultur – den Anbau von feuchtetoleranten Pflanzen wie Schilf oder Rohrkolben.
Bisher fehlte eine dezentral funktionierende Wertschöpfungskette für die anfallende Biomasse. Genau hier setzt das Projekt an: Es sichert den Übergang von erfolgreicher Wiedervernässung zu einer klimafreundlichen Nutzung, bei der Landwirt*innen Einnahmen erzielen können.
Projektziele
Dezentrale Wertschöpfungskette für Paludibiomasse aufbauen
Moorbauern-Flächen sichern und ausbauen
Angepasste Trocknungstechniken entwickeln
Netzwerkarbeit & Wissenstransfer stärken
Öffentlichkeitsarbeit für breite Akzeptanz
Maßnahmenpaket
A · Flächenakquise & Beratung
B · Technik & Materialfluss
C · Netzwerk & Wissenstransfer
D · Öffentlichkeitsarbeit
Mitmachen
Landwirtinnen und Flächeneigentümerinnen, die an Nassbewirtschaftung interessiert sind, können sich jederzeit melden. Auch Technik-Partner und Forschungseinrichtungen sind willkommen.
Gefördert durch den Freistaat Bayern – Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz im Rahmen der Landschaftspflege- und Naturpark-Richtlinien (LNPR).
