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Fledermausschutz durch Kuh und Co. (FleKuCo)

Fledermausschutz

durch Kuh und Co. (FleKuCo)

„Fledermausschutz durch Kuh und Co.“ ist ein fünfjähriges Verbundprojekt des DVL, des BUND Naturschutz (BN) und neun weiteren Projektpartnern. Es fördert bedrohte Fledermausarten durch extensive Beweidung in verschiedenen Regionen Bayerns. Auf diesen Weideflächen leben viele Insekten, die wiederum Nahrung für Fledermäuse wie etwa den Großen Abendsegler sind. Durch die Beweidung mit geringem Viehbesatz entsteht und erhält sich ein vielfältiges Mosaik unterschiedlicher Lebensräume – von Weiderasen über Stauden und Gebüsche bis hin zu Tümpeln. Davon profitieren zahlreiche Tier- und Pflanzenarten. Flora und Fauna gewinnen, wenn Kuh und Co. im Naturschutzeinsatz sind. Das Projekt wird durch das Bundesamt für Naturschutz (BfN) mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) im Rahmen des Nationalen Artenhilfsprogramms (NAHP) gefördert.

Mehr Informationen zum Verbundprojekt „Fledermausschutz durch Kuh und Co.“
Weitere Informationen zum Thema Extensive Beweidung

Nationales Artenhilfsprogramm

Das Nationale Artenhilfsprogramm (nAHP) fördert Vorhaben, die dem dauerhaften Schutz von Arten und ihren Lebensräumen dienen, um so den Erhaltungszustand ihrer Bestände zu verbessern. Der Schwerpunkt des Förderprogramms liegt dabei auf dem Schutz von Arten, die durch den Ausbau der erneuerbaren Energien betroffen sind.

Projektziel Fledermausschutz

Lebensraumverlust und Nahrungsmangel durch das Insektensterben sind nur zwei von mehreren Faktoren, die Fledermausarten in Deutschland bedrohen. Das Projekt „Fledermausschutz durch Kuh und Co.“ fördert durch die Gestaltung von insektenreichen Weidelandschaften insbesondere den Großen Abendsegler. Das größere Angebot an Insekten verbessert die Nahrungsgrundlage für die Tiere. In Bayern, wo das Projekt umgesetzt wird, findet die Art wichtige Überwinterungsgebiete. Von den Maßnahmen profitieren auch andere Fledermausarten wie Kleinabendsegler, Zweifarbfledermaus, Nordfledermaus, Breitflügelfledermaus, Rauhautfledermaus, Zwergfledermaus und Mückenfledermaus.

Aktuelles aus dem FleKuCo-Projekt

Themenschwerpunkte

Fledermausweiden im Schwäbischen Donaumoos

Die „Fledermausweiden im Schwäbischen Donaumoos“ sind Teil des Verbundprojekts FleKuCo. Das Projekt verbindet Arten- und Klimaschutz mit einer nachhaltigen landwirtschaftlichen Nutzung.

Fledermäuse benötigen nahrungsreiche Jagdgebiete. Besonders wichtig sind feuchte Wiesen, Gewässer, Gehölzränder und extensiv beweidete Flächen mit einer hohen Zahl und Vielfalt an Insekten.

Im Schwäbischen Donaumoos werden bestehende Lebensräume aufgewertet, miteinander verbunden und langfristig gesichert.

Das Projektgebiet liegt in den Landkreisen Günzburg und Dillingen. Es umfasst Flächen im Umfeld des Leipheimer Mooses, des Gundelfinger Mooses, der Brenzaue, des Sophienrieds und weiterer wertvoller Feuchtgebiete.

Auf rund 100 Hektar sollen neue extensive Weideflächen entstehen oder bestehende Weiden ökologisch verbessert werden.

Unser Projektgebiet und die Maßnahmen

Förderhinweis

Das Verbundprojekt "Fledermausschutz durch Kuh und Co." wird durch das Bundesamt für Naturschutz (BfN) mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) im Rahmen des Nationalen Artenhilfsprogramms (nAHP) gefördert. 

Diese Website gibt die Auffassung und Meinung des Zuwendungsempfängers des Nationalen Artenhilfsprogramm wieder und muss nicht mit der Auffassung des Zuwendungsgebers übereinstimmen.

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