Artenschutz und Biodiversität
Der Erhalt der Biodiversität ist eine zentrale Aufgabe der ARGE Donaumoos. In einer Zeit des Artenrückgangs setzen wir gezielt Maßnahmen zum Schutz gefährdeter Tier- und Pflanzenarten um. Dabei stehen besonders Wiesenbrüter, Amphibien, Insekten und moortypische Pflanzenarten im Fokus.
Unsere Leistungen im Artenschutz:
✔ Schutz und Monitoring von Wiesenbrütern wie Kiebitz, Bekassine und Wachtelkönig
✔ Wiedervernässung und Feuchtgebietsmanagement, um Brut- und Lebensräume zu erhalten
✔ Schaffung von Blühflächen und Biotopvernetzung zur Förderung bestäubender Insekten
✔ Anlage von Strukturen wie Nisthilfen, Trittsteinbiotopen und Gewässerrandstreifen
Durch gezielte Maßnahmen stärken wir die Artenvielfalt und machen Naturräume resilienter gegenüber Klimawandel und Nutzungsdruck. Unsere Arbeit basiert auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen und wird durch regelmäßiges Monitoring und Erfolgskontrollen begleitet.
Gemeinsam für die Artenvielfalt – wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen!
Biotopverbund
Sonderstandorte
Artenschutz oder Artenhilfsmaßnahmen
Aktuelles zu Artenschutz und Biodiversität
17. Juli 2026EDEKA "Unsere Heimat" fördert FlussseeschwalbeFreude über die Auszeichnung: Christian Kleen und Thomas Henle (ARGE Schwäbisches Donaumoos e. V.), Michaela Meyer (EDEKA Südwest), Sunhile Span und Sabrina Bender (EDEKA Dörflinger), Christian Konrad (Vorstand ARGE Donaumoos e. V.) sowie Hannah Sperandio (Stadträtin Günzburg) bei der symbolischen Übergabe des Förderschecks für das Projekt „Rettungsfloß für die Flussseeschwalbe“. Foto: Carsten Riedl.
06. Juli 2026Studierende der Universität Ulm unterstützen Naturschutzpflege im Schwäbischen DonaumoosStudierende der Universität Ulm unterstützten die ARGE Schwäbisches Donaumoos bei einer Naturschutzpflegemaßnahme. Durch das gezielte Knicken von Faulbäumen bleiben artenreiche Feuchtwiesen mit seltenen Pflanzen und Lebensräumen, etwa für den Dunklen Wiesenknopf-Ameisenbläuling, erhalten.
29. Juni 2026Festkonferenz „50 Jahre Ramsar-Konvention in Deutschland“Die ARGE Donaumoos war als Praxisbeispiel auf die Festkonferenz „50 Jahre Ramsar-Konvention in Deutschland“ eingeladen. Dr. Raphael Rehm stellte das Schwäbische Donaumoos als Modellregion für Moor-, Klima- und Artenschutz vor und diskutierte innovative Ansätze für den Schutz von Feuchtgebieten.- 03. Juni 2026Laubfrösche und Kammmolche im Gundelfinger MoosErste Amphibienkartierungen im Gundelfinger Moos zeigen erfreuliche Ergebnisse: Besonders Laubfrosch und Kammmolch profitieren von den hohen Wasserständen der vergangenen Jahre. Das macht Hoffnung für die kommenden Generationen.
- 15. März 2026Brutzeit der Wiesenbrüter beginnt – Rücksicht hilft Kiebitz, Lerche und RebhuhnBrutzeit im Donaumoos: Bodenbrüter wie Kiebitz, Feldlerche und Rebhuhn sind besonders störanfällig. Rücksicht, angepasste Bewirtschaftung und Maßnahmen wie Walzverzicht helfen, ihre Nester zu schützen und den Bestand zu sichern.
04. September 2025Schatzkammer im Verborgenen – Pilze im Schwäbischen DonaumoosIm Schwäbischen Donaumoos wurden rund 900 Pilzarten nachgewiesen, einige davon erstmals beschrieben. Auch wenn Pilze keinen eigenen Schutzstatus haben, profitieren moortypische Arten von den Wiedervernässungen.- 11. August 2025Kiebitzinseln und Feuchtmulden - Struktur schlägt OffenbodenFeuchte Senken und Kiebitzinseln mit Wasser zählen zu den wirksamsten Schutzmaßnahmen für den Kiebitz. Sie bieten Nahrung, Schutz und erhöhen den Bruterfolg deutlich. Offenboden allein reicht nicht aus.
11. Juli 2025Wiesenknopf-Ameisen-Bläuling meldet sich zurückNach dem Hochwasser 2024 blieb der Wiesenknopf-Ameisen-Bläuling zunächst aus. Jetzt wurden wieder mehrere Falter im Hochzeitsflug gesichtet – ein erfreuliches Signal. Die Art ist eng an den Großen Wiesenknopf und die Rote Knotenameise gebunden und reagiert daher äußerst empfindlich auf Störungen.
25. November 2024Naturschutzpreis des Landkreises Günzburg 2024Die Ornithologische Arbeitsgruppe Schwäbisches Donaumoos erhält den Naturschutzpreis des Landkreises Günzburg 2024







