Kiebitzschutz -Schauen, melden, mitmachen
15. April 2019
Der frühere Allerweltsvogel Kiebitz ist mittlerweile vom Aussterben bedroht, obwohl er in Deutschland zu den streng geschützten Arten gehört. Er zählt eigentlich zu den Wiesenvögeln, brütet aber seit einigen Jahrzehnten vermehrt auf Äckern.
Die „Arbeitsgemeinschaft Schwäbisches Donaumoos e.V.“ (ARGE Donaumoos) hat sich zum Ziel gesetzt, den Vogel stärker zu schützen.
Unterstützt wird sie dabei seit 2014 von der Regierung von Schwaben mit speziell für die Landwirtschaft ausgerichtetem Brutplatzmanagement. Spezifische Bewirtschaftungsmaßnahmen zum Schutz von Brutplätzen sollen dabei helfen, den Bruterfolg zu steigern. Dafür erhalten Landwirte für verschiedene Maßnahmen, wie verspätete Maisaussaat (ab 20. Mai) oder Verzicht auf weitere Bearbeitung um nasse Mulden im Acker bis zum 01. Juli Ausgleichszahlungen.
Ein weiterer Partner der ARGE Donaumoos beim Kiebitz-Schutz ist der NABU-Bundesverband, der die ARGE Donaumoos in sein bundesweit laufendes Kiebitz-Projekt
aufgenommen hat.
Die ARGE Donaumoos bittet alle Landwirte, nach dem Kiebitz Ausschau zu halten. Wer den Vogel mit der unverkennbaren Haube im Schwäbischen Donaumoos beobachtet oder bei den geförderten Kiebitz-Schutzmaßnahmen mitmachen will, wird gebeten, sich bei der ARGE Donaumoos unter Tel. Nr. 08221 / 74 41 oder per E-Mail info@arge-donaumoos.de melden.

Der vom Aussterben bedrohte Kiebitz wird im Schwäbischen Donaumoos durch Brutplatzmanagement, Fördermaßnahmen für Landwirte und die Zusammenarbeit von ARGE Donaumoos, Regierung und NABU gezielt geschützt.