Leipheimer Betriebe leisten Beitrag zum kommunalen Naturschutz

09. Juni 2026

Die Ökokontoflächen der Stadt Leipheim werden derzeit von acht Leipheimer landwirtschaftlichen Betrieben bewirtschaftet. Gemeinsam mit Vertretern der Stadt Leipheim und der ARGE Donaumoos trafen sich die Bewirtschafter kürzlich zu einem Austausch im Gelände. Die ARGE Donaumoos begleitet die Flächen im Auftrag der Stadt im Rahmen des Ökokonto-Managements und des naturschutzfachlichen Monitorings.

Besprochen wurden die bisherigen Erfahrungen bei der Bewirtschaftung der Flächen sowie mögliche Anpassungen im Detail. Die anwesenden Stadträte für die Bereiche Umwelt und Landwirtschaft nutzten die Gelegenheit, sich vor Ort über die Entwicklung der Flächen zu informieren und mit den Bewirtschaftern ins Gespräch zu kommen.

Ein wichtiges Thema waren die in den Vereinbarungen festgelegten Bewirtschaftungszeiträume, beispielsweise für die Mahd. Solche Zeitpunkte sind notwendig, um die naturschutzfachlichen Ziele der Flächen zu erreichen und bestimmten Tier- und Pflanzenarten ausreichend Zeit für Blüte, Samenreife oder Fortpflanzung zu geben.

Gleichzeitig wurde darüber gesprochen, dass die Natur nicht nach dem Kalender arbeitet. Je nach Witterungsverlauf entwickeln sich Pflanzenbestände unterschiedlich. Während ein trockenes und warmes Frühjahr die Vegetation beschleunigen kann, sorgen kühlere oder niederschlagsreiche Monate oft für Verzögerungen. Deshalb müssen neben den festgelegten Bewirtschaftungszeiträumen auch die tatsächlichen Bedingungen vor Ort berücksichtigt werden.

Die vereinbarten Zeiträume bleiben weiterhin die Grundlage der Flächenpflege. In begründeten Einzelfällen können jedoch nach fachlicher Abstimmung Anpassungen erfolgen, wenn dies sowohl den naturschutzfachlichen Zielen als auch einer sinnvollen landwirtschaftlichen Nutzung dient. Denn allen Beteiligten ist daran gelegen, dass das anfallende Mähgut möglichst sinnvoll verwertet werden kann und nicht aufgrund ungünstiger Witterungsbedingungen an Qualität verliert oder entsorgt werden muss.

Die Stadt Leipheim bedankt sich bei den acht Leipheimer Betrieben für ihren Beitrag zur Pflege der Ökokontoflächen. Durch ihre Arbeit werden wertvolle Lebensräume erhalten und weiterentwickelt. Ein regelmäßiger Austausch zwischen Bewirtschaftern, Stadt und Fachbegleitung soll dazu beitragen, die Flächen langfristig erfolgreich zu entwickeln und die naturschutzfachlichen Ziele gemeinsam umzusetzen.

Leipheimer Betriebe leisten Beitrag zum kommunalen Naturschutz
Leipheimer Betriebe leisten Beitrag zum kommunalen Naturschutz

Acht Leipheimer Betriebe bewirtschaften die Ökokontoflächen der Stadt. Beim Vor-Ort-Termin mit Stadt und ARGE Donaumoos wurden Erfahrungen ausgetauscht. Ziel bleibt, Naturschutz und landwirtschaftliche Nutzung durch flexible Lösungen bei der Flächenpflege zu verbinden.

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