Arbeitsgemeinschaft Schwäbisches Donaumoos e.V.
Die „Arbeitsgemeinschaft Schwäbisches Donaumoos e.V.” (ARGE Donaumoos) engagiert sich für den Erhalt und die gezielte Weiterentwicklung eines einmaligen Lebensraumes. Vielgestaltige, offene Landschaften wie das Schwäbische Donaumoos sind selten geworden. Das erhalten, was im Moor und an der Donau noch intakt ist, das entwickeln, was diese einzigarten Lebensräume auf lange Sicht bewahrt und über das zu informieren, was passiert – das ist der Kern unserer Arbeit.
Das Leitbild für die Landschaftsentwicklung des Schwäbischen Donaumooses lautet:
„Erhaltung und Entwicklung einer offenen, ökologisch intakten Ried- und Flusslandschaft mit naturschutzverträglicher Landnutzung“.
Die ARGE Donaumoos erbringt satzungsgemäß hierzu notwendige Leistungen und unterstützt Bemühungen Dritter.
Aktuelles
17. Juli 2026EDEKA "Unsere Heimat" fördert FlussseeschwalbeFreude über die Auszeichnung: Christian Kleen und Thomas Henle (ARGE Schwäbisches Donaumoos e. V.), Michaela Meyer (EDEKA Südwest), Sunhile Span und Sabrina Bender (EDEKA Dörflinger), Christian Konrad (Vorstand ARGE Donaumoos e. V.) sowie Hannah Sperandio (Stadträtin Günzburg) bei der symbolischen Übergabe des Förderschecks für das Projekt „Rettungsfloß für die Flussseeschwalbe“. Foto: Carsten Riedl.
08. Juli 2026Austausch zur Moortransformation in Baden-WürttembergDie ARGE Schwäbisches Donaumoos war als Praxispartner zum Expertenworkshop „Potenziale moderner Moorbewirtschaftung“ in Stuttgart eingeladen. Im Mittelpunkt standen die Priorisierung künftiger Forschungsbedarfe und der Austausch zwischen Wissenschaft, Verwaltung und Praxis. Foto: Klimaschutzstiftung Baden-Württemberg
06. Juli 2026Studierende der Universität Ulm unterstützen Naturschutzpflege im Schwäbischen DonaumoosStudierende der Universität Ulm unterstützten die ARGE Schwäbisches Donaumoos bei einer Naturschutzpflegemaßnahme. Durch das gezielte Knicken von Faulbäumen bleiben artenreiche Feuchtwiesen mit seltenen Pflanzen und Lebensräumen, etwa für den Dunklen Wiesenknopf-Ameisenbläuling, erhalten.
01. Juli 2026ARGE Donaumoos macht den Klimaeffekt der Wiedervernässung sichtbarDie Wärmebildaufnahme der ARGE Donaumoos zeigt den deutlichen Temperaturunterschied zwischen einer wiedervernässten Torffläche (links) und einer trockenen Moorfläche (rechts). Zwischen beiden Bereichen liegen bis zu 10 bis 15 Grad Celsius Unterschied. Auf trockenen Mooräckern mit freiliegendem schwarzem Torf können Oberflächentemperaturen von bis zu 50 °C erreicht werden. Die Aufnahmen verdeutlichen eindrucksvoll die natürliche Kühlfunktion wiedervernässter Moore.
29. Juni 2026Festkonferenz „50 Jahre Ramsar-Konvention in Deutschland“Die ARGE Donaumoos war als Praxisbeispiel auf die Festkonferenz „50 Jahre Ramsar-Konvention in Deutschland“ eingeladen. Dr. Raphael Rehm stellte das Schwäbische Donaumoos als Modellregion für Moor-, Klima- und Artenschutz vor und diskutierte innovative Ansätze für den Schutz von Feuchtgebieten.
25. Juni 2026Klimaziele brauchen Umsetzung – nicht nur neue JahreszahlenMit der heutigen Mitteilung des Umweltministeriums ist die Verschiebung des Klimaziels auf 2045 offiziell. Jetzt muss Bayern die bekannten Umsetzungshemmnisse im Moorschutz beseitigen – denn Klimaschutz scheitert derzeit nicht am Wissen, sondern am Vollzug.
15. Juni 2026Moorschutz braucht Wertschöpfung: ARGE Donaumoos diskutiert Hemmnisse mit Politik und LandwirtschaftIm Austausch mit Abgeordneten, Landwirten und weiteren Akteuren wurden aktuelle Herausforderungen beim Aufbau regionaler Verwertungsstrukturen sowie notwendige politische und rechtliche Rahmenbedingungen erörtert.- 09. Juni 2026Handarbeit für die Artenvielfalt22 FÖJ-Teilnehmer des mooseums pflegten die Blumenwiese im Leipheimer Moos. Durch Faulbaum-Knicken und Filzentfernung werden seltene Streuwiesenarten und der Lebensraum des Ameisenbläulings erhalten.
- 09. Juni 2026Leipheimer Betriebe leisten Beitrag zum kommunalen NaturschutzAcht Leipheimer Betriebe bewirtschaften die Ökokontoflächen der Stadt. Beim Vor-Ort-Termin mit Stadt und ARGE Donaumoos wurden Erfahrungen ausgetauscht. Ziel bleibt, Naturschutz und landwirtschaftliche Nutzung durch flexible Lösungen bei der Flächenpflege zu verbinden.
Unser Land kann Moor Digitale Biomassebörse
Wir fördern das Projekt „Unser Land kann Moor“, das eine digitale Biomassebörse für Paludikulturprodukte aufbaut. Ziel ist, Landwirte, Verarbeiter und Abnehmer zu vernetzen und so wiedervernässte Moorflächen wirtschaftlich nutzbar zu machen. Das Projekt verbindet Klimaschutz, Innovation und regionale Wertschöpfung – ganz im Sinne der Ziele der ARGE Donaumoos.

FÖJ bei der ARGE Donaumoos
Dein Jahr für die Umwelt! Im FÖJ bei der ARGE Donaumoos arbeitest du aktiv an Moorrenaturierungen, Landschaftspflege und Beweidungsprojekten mit, unterstützt Umweltbildungsangebote und begleitest Monitoring-Projekte zu Flora und Fauna.
Infos und Bewerbung:
info@arge-donaumoos.de.
Wir freuen uns auf dich!

Follow us - learn MOOR!
Taucht ein in die Welt des Schwäbischen Donaumooses! Auf Facebook und Instagram erwarten euch beeindruckende Naturaufnahmen, spannende Einblicke in unsere Projekte, aktuelle Naturschutz-News und faszinierende Wissensfacts rund ums Moor.
Warum speichern Moore mehr CO₂ als Wälder? Welche seltenen Tiere leben hier? Wie funktioniert eine Wiedervernässung? Erfahrt es bei uns – kompakt, verständlich und direkt aus der Praxis!
Dein Klimaschutz - Unterstütz uns auf dem CO₂-Marktplatz Günzburg

Die ARGE Donaumoos ist Teil des CO₂-Marktplatzes Günzburg – einer Plattform für regionalen Klimaschutz mit Verantwortung und Weitblick. Der CO₂-Marktplatz Günzburg bietet Unternehmen, Kommunen und Privatpersonen die Möglichkeit, regionale Klimaschutzprojekte gezielt zu unterstützen. Jeder Beitrag zählt – für unsere Natur, unser Klima und kommende Generationen.
Mit unserem Projekt „Erhalt und Entwicklung einer ökologisch intakten Ried- und Flusslandschaft“ setzen wir uns für den Schutz wertvoller Moor- und Feuchtlebensräume im Schwäbischen Donaumoos ein. Durch gezielte Wiedervernässung, extensive Bewirtschaftung und die Förderung der biologischen Vielfalt tragen wir aktiv zur Bindung von CO₂ und zur Stärkung natürlicher Klimaschutzleistungen bei.
Warum das wichtig ist: Moore gehören zu den wirksamsten Kohlenstoffspeichern weltweit. Ihr Schutz ist nicht nur aktiver Klimaschutz, sondern auch ein Beitrag zum Erhalt einzigartiger Lebensräume für seltene Tier- und Pflanzenarten.
Herzlichen Dank an alle, die sich mit uns für eine nachhaltige Zukunft stark machen!
Mehr Infos zum CO₂-Marktplatz Günzburg: CO2-Marktplatz

















