Die Nauleitung dient dazu, das Leipheimer Moos wieder mit Wasser zu versorgen und dadurch den Torfabbau zu verhindern. Moortypische Arten wie Wollgras und Bekassine können nur erhalten werden, wenn der Wasserstand wieder angehoben wird. Ausserdem leistet ein intaktes Moor einen beträchtlichen Beitrag zur Speicherung von CO2.
Ob und wie viel Wasser derzeit zugeleitet wird erfahren Sie hier.
Das Moor muss sich erst an die neue Wasserspende "gewöhnen", deswegen werden derzeit nur die Einleitungsstellen 1 und 2 benutzt. Einen Verteilungsplan können Sie hier einsehen.
Eine kleine Bildergalerie finden Sie hier
Aktuelle Daten und Messwerte der Steuerpegel sind über die anschließende Karte aufrufbar.
Beachten Sie auch die Links am Ende der Seite. Sie geben Hinweise auf die derzeitigen Wasserstände im Grundwasser, die Wetterlage und die Abflüsse in der Donau und ihren Nebenflüssen.
Bitte respektieren Sie die neu entstandenen Lebensräume.
Bleiben Sie auf den markierten Wegen und beachten Sie auch die saisonalen Sperrungen zum Schutz der Brutvögel.
Wir bieten im Laufe des Jahres spezielle Führungen ins Gebiet an. Termine entnehmen Sie der lokalen Presse.
Danke für Ihren Beitrag zum Schutz unserer "Mitbewohner".
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Der Liste entnehmen Sie die derzeitige Ausleitungsmenge aus der Nau in l/s. Beginn und Ende der Zuleitung wird bei jeder Änderung aktualisiert. Der letzte Eintrag gibt den derzeitigen Betriebszustand wieder. |
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Die Nauwasser-Zuleitung ins Leipheimer Moos wurde am 7.5.2012 gegen mittag in 2012 erstmalig gestartet.
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Die Wasserzuleitung aus der Nau muss abgeschaltet werden, wenn der Grundwassersstand an der Messstelle bei 446,00 m.ü.NN oder höher liegt. |
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Zwischen einem Grundwasserstand von 445,60 bis 446,00 wird die Einleitungsmenge auf 30 l/s gedrosselt. |
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Unter einem Wasserstand von 445,60 können maximal 90 l/s zugeleitet werden, wenn die Grenzwerte der anderen Messstellen ebenfalls eingehalten werden. |
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Die Wasserzuleitung aus der Nau muss abgeschaltet werden, wenn der Grundwassersstand an der Messstelle bei 444,50 m.ü.NN oder höher liegt. |
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Unter einem Wasserstand von 444,50 können maximal 90 l/s zugeleitet werden, wenn die Grenzwerte der anderen Messstellen ebenfalls eingehalten werden.
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Die Wasserzuleitung aus der Nau muss abgeschaltet werden, wenn an der Messstelle MB1 mehr als 10 l/s in den Grenzgraben abfließen. Die Brettoberkante wurde am 01.06.11 um 15 cm erhöht. Damit liegt die Überlaufhöhe am Mönch noch 10 cm unter der zulässigen Höchstmarke |
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Unter dieser Marke können maximal 90 l/s zugeleitet werden, wenn die Grenzwerte der anderen Messstellen ebenfalls eingehalten werden.
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| Bei einer Abflußmenge über 500 l/s darf die Nauleitung betrieben werden |
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Kulturgraben am ehemaligen Holzwehr 1, Blick nach Westen zu Beginn der Einleitung Ende März 2011 |
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Kulturgraben einen Monat später |
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Vernässter Torfstich Ende März 2011 |
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Die Flächen an der Einleitungsstelle 1 sprechen sehr gut auf die Wasserzufuhr an. Der Bestand der Kleinseggen explodiert geradezu. |
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In vielen Bereichen genügt eine hohe Grundfeuchte für die optimale Regeneration des Moores. |
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An der Einleitungsstelle 3 entsteht ein mit Großseggen durchsetzter Birkenbruchwald. |
Weiterführende Informationen zu den Grundwasserständen unter:
Grundwassermessstellen in Bayern
Grundwassermessstellen in Baden-Württemberg
Aktuelle Daten der Landeswasserversorgung Stuttgart Siehe unter ->Unser Trinkwasser ->Dargebot
Weiterführende Informationen zu Wasserständen in den Flüssen finden Sie unter:
Hochwassernachrichtendienst Bayern
Hochwassernachrichtendienst Baden-Württemberg
Weiterführende Informationen zu Niederschlägen und Temperatur:
Agrarmeteorologisches Messnetz Bayern, Station Weissingen
Weitere Informationen zum Thema Wasser unter:
Stand der Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie in Bayern